Hunde und Katzen - ein Ersatz für menschliche Kontakte oder "Hassobjekte"?

Shownotes

Hallo an alle da draußen, welche sich mit diesem spezifischen Thema und dem Tierschutz befassen oder zukünftig damit beschäftigen möchten! Dieser Podcast könnte für euch sein; wir berichten über die Annäherung zwischen den Tieren und dem Menschen, klären auf pber Tiermisshandlung und mögliche Gegenmaßnahmen und untersuchen die Psychologie hinter einigen Beziehungen noch einmal auf psychologischer Ebene.
Dabei ist alles gut verständlich und besonders für Schüler in der Mittel- und Oberstufe gut geeignet, doch wir appellieren auch an alle anderen Altersgruppen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Falls nach dem Hören unseres Podcastes noch weiterer Wissensdurst besteht, können wir folgende Quellen und Literaturen empfehlen:
1. https://www.kinderaerzte-im-netz.de/n...
2. Olbricht und Otterstedt: Menschen brauchen Tiere: Grundlagen und Praxis der Tiergestützten Pädagogik und Therapie (2003)
3. Beetz, Andrea M.: Psychologie und Physiologie der Bindung zwischen Mensch und Tier. In: Gefährten Konkurrenten Verwandte: Die Mensch-Tier-Beziehung im wissenschaftlichen Diskurs (2009)
4. Dialog in Kolloquium: Empathie zwischen Mensch und Tier. In: Gefährten Konkurrenten Verwandte. Die Mensch-Tier-Beziehung im wissenschaftlichen Diskurs (2009)

Einige Themen sind in eben genannten Quellen noch einmal ausführlicher erklärt und beantworten bestimmt noch verbliebene Fragen. Ansonsten scheut euch nicht, uns in den Kommentaren zu schreiben; wir haben uns im Rahmen unserer Seminarfacharbeit ausführlich mit der gesamten Thematik und vielen weiteren Fakten beschäftigt. Da wir auch sonst sehr interessiert sind, war es uns ein großes Vergnügen, diesen Podcast für euch aufzunehmen und wir hoffen, er ist für euch ebenso spannend wie informativ.
Zusätzlich appellieren wir an euch, einer Tierschutzorganisation beizutreten, insofern es euch möglich ist. Im deutschen Raum vertreten sind dabei besonders die Organisationen "Vier Pfoten", der "Bmt" und natürlicher der "Deutsche Tierschutzbund. Die Websiten dieser wären:
1. https://www.vier-pfoten.de/
2. https://bmt-tierschutz.bmtev.de/ueber...
3. https://www.tierschutzbund.de/

Viel Spaß euch mit all diesen Informationen und v.a. unserem Podcast. Gebt gerne eine Rückmeldung und solltet ihr noch Ergänzungen für uns und andere Interessierte haben, schreibt diese gerne in die Kommentare!

Transkript anzeigen

00:00:14: Hallo an alle Zuhörer!

00:00:15: Schön, dass ihr heute dabei seid.

00:00:17: Ich bin Clara Konrad und heute widmen wir uns in einer Frage die fast jede Familie irgendwann einmal beschäftigt.

00:00:23: Gehören Kinder und Tiere einfach zusammen oder überschätzen wir den positiven Einfluss von Hunden, Katze und Po vielleicht einfach völlig?

00:00:30: Bei mir in der Runde sitzen heute Tamara Jakusheba, Lisa Beth Kessner und Emily König.

00:00:36: Schön, das ihr da seid.

00:00:37: Hallo!

00:00:39: Haustiere begleiten uns Menschen nun schon seit einer sehr langen Zeit.

00:00:43: Jeder von uns, vor allem in Deutschland ist mit ihnen vertraut und nimmt sie als normal und alltäglich wahr.

00:00:49: Doch es gab auch Zeiten in Dingen die es nicht der Fall gewesen sind.

00:00:53: Eine Ewigkeit lang hat die Menschheit ohne Katzen oder Hunde an ihre Seite gelebt.

00:00:58: Wie also ist das heutige enge Verhaltenes entstanden?

00:01:02: Begonnen hat die gemeinsame Geschichte bereits vor mehreren tausend Jahren damals als wir noch als Jäger und Sammler lebten.

00:01:09: Es hat sich aus Zufall und dem gegenseitigen Vorteil heraus ergeben.

00:01:14: Genau, Punde beziehungsweise damals noch Würfe erwiesen sich besonders zum Jagen als sehr nützlich.

00:01:19: Mensch und Tier arbeiteten soweit das heutzutage noch nachvollzogen werden kann – eng zusammen!

00:01:25: Dies reichte irgendwann sogar so weit dass ich das Jagerfohe zusammengeteilt wurde.

00:01:30: Wow, das ist echt beeindruckend!

00:01:32: Ihr habt gesagt, dass die Entwicklung sich bereits zu Zeiten der Jäger und Sammler zu entfalten begann... Das ist schon etwa hunderttausend Jahre her.

00:01:41: Die Zuneigung beruht wirklich auf einer langen Tradition.

00:01:44: Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Katzen ebenfalls mitgejagt haben!

00:01:48: Also wie war es bei ihnen?

00:01:50: Da hast du berecht, aber entstanden ist die Verbindung dennoch durch den Gegenseitig Nutzen, den Mensch und Tier voneinander gezogen

00:01:56: hatten.".

00:01:57: Dies war aber nicht verbunden mit der Jagd, sondern bezog sich eher auf den Ackerbau bei dem die Katzen Mäuse fraßen welche den Getreide und somit auch dem Attrag für die Menschen sonst geschadet hätten.

00:02:09: Gleichzeitig hatten es die vier beinahe leichter Futter zu finden.

00:02:12: Mäus kamen und kommen auch immer noch besonders häufig in der Nähe von Feldern vor.

00:02:17: Somit ist das Ganze quasi eine Win-Win Situation.

00:02:20: Menschen und Katzen interagierten allerdings selten direkt miteinander bis irgendwann...

00:02:25: Was ist passiert?

00:02:26: Im Mittelalter wollten die Menschen immer und immer mehr Nutzen aus den Abentieren ziehen.

00:02:32: Sie wurden noch immer zur Bekämpfung von Mäuser und weitere Schellungen genutzt, aber zusätzlich nutze man ihre Pelze als Grundlage für Leder.

00:02:39: Teile der töten Körper kamen in die Medizin zum Einsatz.

00:02:43: Im zwölfeste Jahrhundert nahm der ganze Spuk nochmal an Fahrt auf – die Tieren würden von der Kirche verdäufelt und als Dämonen oder Verköpperung des Bösen bezeichnet.

00:02:54: Die Tiere waren extrem in Hass seitens der Bürger ausgesetzt.

00:02:57: Sie wurden gejagt, gefoltert und gequält bis sie schließlich getötet worden.

00:03:02: Ähnlich wie die Hexentötung erfolgte dies auf dem Scheiterhaufen oder durch Ertränken im Wasser.

00:03:09: Das klingt echt Schreckles!

00:03:10: Ich verstehe wirklich nicht wie Menschen so etwas unschuldigen Tieren antun können.

00:03:15: Zum Glück hat sich das Verhältnis allerdings geändert und auch verbessert.

00:03:19: Wisst ihr zufällig auch, wie Katzen dem Schrecken dann später entkommen konnten?

00:03:24: Literarische Salons haben sich im neunzehnten Jahrhundert für die Tiere eingesetzt und konnten das Schicksal abwenden.

00:03:31: Die Vierbeiner konnten sich glücklicherweise vermehren, heutzutage stellen sie sogar das beliebteste Haustier in ganz Deutschland dar, gefolgt vom Hund.

00:03:41: Wie ihr hört war die Beziehung zwischen Hunden und Menschen schon immer von Zuneigung geprägt.

00:03:46: Bei Katzen war es leider nicht ganz so einfach.

00:03:48: Sie mussten einige furchtbare Taten der Menschen ertragen, doch inzwischen erfolgen auch sie sich einer meist von liebe geprägten Meinung von unserer Seite.

00:03:57: Ich wünschte ich könnte das nun so stehen lassen – doch bedauerlicherweise eignen sich sogar in modernen Zeiten noch furchttbare Dinge im Form von aktiver Türmishandlung oder Tieren, welche nicht artgerecht gehalten

00:04:09: werden.".

00:04:11: Das stimmt!

00:04:12: Immer wieder hört man von solchen Fällen, sogar einen eigenen Landkreis….

00:04:15: Dabei geht es nicht immer nur um aktive Gewaltgegnübe den Tieren, sondern oft auch um Vernachläsigung.

00:04:22: Es mangelt oft an Futter, an medizinische Versorgung bei Krankungen oder für Letzungen und hygienische Standards werden nicht erfüllt.

00:04:29: Oft geht dies auch mit einem allgemeinen sehr schlechten Gesundheitszustand der Tiere einher.

00:04:34: Tiere werden von Experten als in einem schlechten Pflegezustand befindlich eingestuft.

00:04:39: Allein diese Bezeichnung und Seriosität zeigt, dass Vernachlässigung direkte und schwerwiegende Auswirkungen auf das Tierwohl hat.

00:04:48: Vernachläsigung ist eine Form von Feeling wenn es zum Thema Tiermishandeln kommt.

00:04:52: Doch es gibt noch viele weitere.

00:04:54: Könnte ihr mir mehr darüber erzählen?

00:04:57: Natürlich!

00:04:58: So spontan fällt mir direkt des Aussätzen von Haustieren ein.

00:05:01: Oft hängt dies mit einem unüberlegten Anschaffen der Tiere zusammen – zB.

00:05:06: einen Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.

00:05:08: Wenn der Besitzer dann mit einem Dazugehörgern Arbeit überfordert ist, wird er vier Beine einfach ausgesetzt und seinem eigenen Schicksal überlassen.

00:05:17: Aber wir sehen das die Menschen in unserem Umfeld eigentlich les'.

00:05:21: Lisa

00:05:22: Bett und ich haben uns vorab einmal getroffen und haben uns auf die Straße begeben um dort Passanten zu ihren Erfahrungen mit Haustieren- und Tierwassankern zu befragen.

00:05:30: Dabei stellten mir vor allem Fragen über ihre eigene Bindung zu Runden und Katzen Aber auch zu ihren Erfahrungen und Vermutungen rund um Tiermesshandlungen.

00:05:40: Vielleicht sogar in ihrem Umfeld, doch halt selbst!

00:06:10: Also

00:06:19: würden Sie schon sagen, dass sie trotzdem

00:06:20: eine gute

00:06:21: Verbindung zu diesem Tier hatten?

00:06:22: Ja genau.

00:06:24: Und haben Sie es schon mal erlebt, dass die Tiere zugelegt wurden vielleicht auch so zum Weihnachten oder zum Geburtstag geschenkt worden und dann aber nach kurzer Zeit schon uninteressant geworden sind und dann danach lächelt

00:06:34: worden?

00:06:35: Ich habe es gehört, aber ich hab nicht sowas erlebt.

00:06:43: Denken Sie das Tiernisshandlung häufig ist?

00:06:46: Ja!

00:06:47: Und haben Sie vielleicht

00:06:49: auch schon etwas in Ihrem näheren Umfeld davon mitbekommen, dass da irgendwie Timis Handel stattgefunden hat?

00:06:54: Glücklicherweise noch nicht.

00:06:55: Aber ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass das auch passiert.

00:07:03: Haben die aber schon mal mitbekommen,

00:07:04: dass sich irgendwelche Menschen

00:07:06: im Umfeld vielleicht auch direkt zugeregt haben, vielleicht zu Weihnachten oder zum Geburtstag und sie dann aber nach einer kurzen Zeit

00:07:13: uninteressant geworden sind und ein bisschen vernachlässigt wurden?

00:07:16: Ex-Freundin von meinem

00:07:17: ex besten

00:07:17: Freund!

00:07:19: Also die hat ganz viele Tiere,

00:07:21: die waren

00:07:21: dann halt

00:07:22: irgendwann uninteressant

00:07:23: und haben ziemlich

00:07:24: barlgroß.

00:07:34: In unserer Umfrage hört man generell sehr deutlich heraus dass die meisten eine gute Verbindung zu ihren Tieren pflegen aber dennoch denken das Tiermethandlung häufig vorkommt.

00:07:44: Während fast alle bisher noch keine Tiermesshandlungen in ihrem eigenen Umfeld mitbekommen haben berichtet einige unserer Befragten davon die Vernachlässigung von Tieren durch ihren Ex-Freund erlebt zu haben.

00:07:56: Zum Glück hat die Person in unserem Fall richtig gehandelt und die Misshandlung nicht einfach ignoriert, sondern weitergemeldet und besterhin selbst für die Tiere gesorgt.

00:08:04: Gerade wenn ein Tier irgendwann uninteressant wird oder die Haltung überfordert kann daraus ein ernstes Problem

00:08:10: entstehen.".

00:08:12: Das Gegenteil davon – also sprich das unkontrollierte Vermehren der Tiere untereinander ist allerdings genauso problematisch!

00:08:19: Die Halter können meist den Überblick nicht behalten und können zur Folge die Versorgung zum Beispiel mit Futter nicht mehr gewährleisten.

00:08:27: Das kann zu gravierenden Missständen führen, welche sich ganz klar als Tiermesshandlung verordnen

00:08:32: lassen.".

00:08:35: Und das was Emily gerade gesagt hat kommt öfter vor, als man im ersten Moment denkt.

00:08:39: Allein in unserem Landkreis Saalfeld Ruderstadt haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Fälle eignet bei denen genau dieses Problem vorlag.

00:08:50: Alles, was ihr gesagt habt klingt einleuchten und definitiv nach Tiermishandlung.

00:08:55: Aber es wundert mich!

00:08:56: Ihr habt noch gar nicht zur direkten Gewalt gesagt?

00:08:59: Das zählt auch definitiv auch

00:09:00: dazu.".

00:09:02: Natürlich zählt direkte Gewalt auch dazu – vor allem wenn man an vorsätzliche Verletzungen denkt.

00:09:07: Allerdings kommt diese zum Glück nur verhältnismäßig selten vor.

00:09:10: Des Ausmaß wird oft überschätzt, was aber dennoch nicht heißt dass man diese Form ignorieren oder auslassen darf.

00:09:17: Körpelige Gewalt und Quillerei erkennt man meist am schnellsten.

00:09:20: Weshalb der Großteil der Menschen in Deutschland als erstes in dieser Form denkt, wenn das Wort Tiermishandlung fällt?

00:09:26: Das ist richtig!

00:09:27: Ich kann nicht leugnen dass auch ich meist als erstens Bild ein blutiges und verlextes Tier vor Augen habe, wenn ich an diese Thematik denke.

00:09:34: Doch genau darauf liebe Zuhöre möchten wir euch aufmerksam machen.

00:09:38: Tiermishandelung ist oft nicht so offensichtlich wie man denkt.

00:09:42: Es fängt bei einem Urlaub an, bei dem der Hund eine gesamte Woche lang allein zu Hause ist Geht über das Verweigern medizinischer Versorgung aufgrund von Geldmangel und erstreckt sich bis hin zur physischen Gewalt.

00:09:54: Es ist wichtig, dies im Hinterkopf zu behalten.

00:09:57: Trotzdem sollte man natürlich immer erst genau hinsehen wenn man den Verdacht auf Tiermishandlung hat bevor man handelt.

00:10:03: Clara die Zuschauer wissen doch überhaupt noch nicht wie sie handeln müssen.

00:10:08: sollte ihnen jemals Tiermischhandlungen begegnen.

00:10:10: Oh, das stimmt!

00:10:11: Das hatte ich voll vergessen.

00:10:13: Könntest du die wichtigsten Punkte einmal kurz zusammen tragen,

00:10:16: Kanada?

00:10:18: Also zuerst sollte man immer Ruhe bewahren und das gesamte Geschehen beobachten.

00:10:22: Man sollte auf Details achten vor allem aber auch auf das große Ganze.

00:10:25: dabei ist der eigenen Schutz sehr wichtig!

00:10:27: Man sollte niemals voreilig handeln oder sich mitten ins geschehen stürzen.

00:10:31: es gilt immer Abstand zu halten und nicht selbst einzugreifen.

00:10:36: Besonders wenn ihr noch sehr jung bzw.

00:10:38: noch nicht erwachsen seid solltet ihr zwei Personen informieren.

00:10:42: Dabei kann es sich beispielsweise um die Eltern, aber auch um Lehrer oder sonstige Bekannte handeln.

00:10:47: Gemeinsam könnt ihr dann die Polizei- oder das zuständige Veterinäramt informieren.

00:10:52: Nach den Telefonnummern kann man dabei ganz einfach googeln – alternativ kann man aber auch eine E-Mail schreiben!

00:10:59: Wenn ihr einmal Kontakt aufgenommen habt, reicht ihr alle euch bekannten Informationen weiter.

00:11:04: Besonders die Adresse des Täters das Geschehen und der Grund für euren Verdacht sind zu nennen aber auch eure eigenen Kontaktdaten damit ihr für mögliche Rückfragen zur Verfügung steht.

00:11:16: Experten von Veterinäramt speziell von der Abteilung Tierschutz erkennen am besten ob er sich tatsächlich um Tiermethandlung handelt und können einschätzen ob ein Eingreifen ihrerseits notwendig ist.

00:11:28: Es ist also immer wichtig nicht selbst auf eigene Faust einzugreifen, da dies teilweise auch echt nach hinten losgehen kann.

00:11:35: Darauf geschulte Personen sind für mögliche Fündnisse deutlich besser vorbereitet und können die Situation meist besser einschätzen.

00:11:42: Sollten sie eine tatsächliche Tierbeshandlung feststellen gibt es verschiedene Verfahrensmöglichkeiten.

00:11:48: Ach so übrigens Clara!

00:11:50: Wir hatten letztens mit Herrn Jan Scheinert vom Veterinäramt in Rudersstadt über dieses Thema gesprochen.

00:11:56: Können ihr die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen passen?

00:11:59: Herr Scheinert meinte, das hofft gar keine Durchsuchung notwendig.

00:12:02: Der Besitzer muss das Tier bei Verdacht vorerst meist nur für die Tür bringen und dort vorführen.

00:12:07: Das Veterinäramen durchsucht zu dem alle Dokumente den Verbindungen mit dem Tier stehen Und bei Auffälligkeiten wird dann der Besitzer einen weiteren Besuch abgestattet wo die Wohnung begutachtet wird.

00:12:19: Er meinte auch, dass sie mindestens eine Anzeige pro Woche erhalten.

00:12:22: Aber die meisten davon sich zum Glück nur als Nachbarstreit oder nicht fundiert herausstellen.

00:12:27: Dennoch betonte Herr Scheinert das es immer besser ist einen Verdacht bei ihm zu melden da Sie es auf jeden Fall ernst nehmen und lieber ein paar Mal zu viel rausfahren und Fälle untersuchen als eine Misshandlung ungesehenzulassen.

00:12:41: Sollte tatsächlich Misshandlung festgestellt werden, hat der Besitzer in leichten Fällen entweder die Möglichkeit, die Haltung innerhalb einer Probezeit zu verbessern oder das Tier an Bekannte abzugeben.

00:12:52: Solltet beides nicht möglich sein, so wird das Tier ein Tierheim abgegeben.

00:12:56: Wie gut dass es heutzutage Ämter und Ichi-Sozionen gibt, die dafür zuständig sind und das Tier wohl eine grundnehmend bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft spielt!

00:13:06: Wenn ich richtig informiert bin, sind Tierheime von noch gar nicht so lange Zeit erstmals entstanden.

00:13:11: Richtig?

00:13:13: Ja du hast recht!

00:13:14: Der erste deutsche Tierschutzverein wurde erst in den Stuttgartern vom Stadtfahrer Albert Knapp in Stuttgart und Kanzstadt gegründet.

00:13:22: Zuvor wurden sich überhaupt keine Gedanken um das Thema gemacht.

00:13:27: Nachdem einmal der erste Verein gekründet war mobilisierten sich recht schnell weitere Bewegenken und die Tierschussbewegungen nahmen so richtig an Fahrt auf.

00:13:51: In der gesamten Geschichte tatsächlich gar keinen Zeitpunkt, zu dem der Tierschutz in den Hintergrund gerückt ist?

00:13:57: Das ist doch eigentlich bei keiner Angelegenheit wirklich der Fall.

00:14:02: Nun... Es gab eine gewisse Zeitspanne, in der Menschen andere Dinge priorisierten.

00:14:07: Ich spreche vom Zweiten Weltkrieg – dort wurde so viel gelitten, dass man sich auf sein eigenes Überleben konzentrieren musste.

00:14:15: Zu dieser Zeit wurden auch wieder mehr Tierversuche durchgeführt, das sobald Frieden einkährte, wurden erneut Maßnahmen gegen Tiermissbrauch

00:14:23: vorgenommen.".

00:14:24: Der Grund ist wohl verständlich!

00:14:26: Umso mehr freut es mich zu hören, dass Schnell danach auch an andere Tiere gedacht wurde als den Menschen.

00:14:32: Es zeigt das wir auch in brengschlicken Situationen noch unsere Herzen für andere offen haben können.

00:14:39: Nun früher waren Tiere also eher für den Nutzen mit dem Menschen befreundet aber heute ist es ja anders nicht wahr Emily?

00:14:47: Ohja meine Schwester lag meinen Eltern andauernd in den Ohren ob sie eine Katze haben könne

00:14:52: Und das ist völlig normal Emily.

00:14:54: was jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haus dir.

00:14:57: Anfangs reicht noch das Blüster, aber irgendwann zieht er es nicht mehr.

00:15:02: Da ist der Wunsch nach einem echten Tieraufzoger größer als das neueste Smartphone.

00:15:07: Das stimmt wohl!

00:15:09: Als Enternteil denkt man ja sofort an die Realität – wer geht im Regen raus?

00:15:13: Wer macht das Katzenklo sauber?

00:15:15: Kinder sind wechselhaft.

00:15:16: Heute ist der Hund das Größte und morgen ist die Spielkonsole spannender.

00:15:21: Die Verantwortung bleibt doch bei den Eltern.

00:15:25: Ein wichtiger Punkt Emily.

00:15:27: Genau darum soll es heute gehen.

00:15:29: Ist diese Verantwortung eine Überforderung oder eine Chance?

00:15:32: Was sagt denn die Wissenschaft dazu, Elisabeth?

00:15:36: Aus wissenschaftlicher Sicht ist ein Haustier ein enormes Lernfeld für Kinder.

00:15:41: Genau diese Verantwortung, die Emily anspricht vermittelt den Kindern das Gefühl Gebrauch zu werden.

00:15:47: Sie kümmern sich um ein anderes Lebewesen entwickeln mit Gefühlen und Einführungsvermögen.

00:15:52: Studien zeigen ganz klar Kinder, die mit Haustürn aufwachsen sind oft weniger ängstlich, weniger einsam und lernen viel früher offen über ihre eignen Gefühle zu sprechen.

00:16:04: Absolut Elisabeth!

00:16:05: Und ein ganz praktischer Nebeneffekt in unsere heutigen digitalen Welt.

00:16:09: Hunde-und Katzen regnen Kinder zu mehr Bewegung an – sie holen die Kirs weg vom Bildschirm und raus in die Natur.

00:16:16: Wo wir gerade bei den positiven Effekten sind, Tiere werden ja auch immer häufiger in Schulen oder Therapien eingesetzt.

00:16:24: Da gibt es doch diese spannende Studie zum Thema Stress aus Florida, richtig?

00:16:29: Ganz genau.

00:16:30: Die Studie der Universität Florida zum Thema Social Development.

00:16:35: Forscher haben rund hundert Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren einer stressigen Situation ausgesetzt.

00:16:41: Die Kinder wurden in drei Gruppen eingeteilt – die erste Gruppe hatte den Familienhund dabei, die zweite einen Elternteil und die dritte Gruppe war völlig auf sich allein gestellt.

00:16:50: Danach wurde das Stresshormon Cortisol im Speichel gemessen.

00:16:53: Ich wette, bei den Eltern waren sie am entspanntesten Norder.

00:16:57: Überraschung!

00:16:58: Nein – die Kinder, die ihren Hund an der Seite hatten, wiesen den niedrigsten Cortisorspiegel auf.

00:17:04: Wer ganz allein war hatte den höchsten.

00:17:06: Der Hund hat also als biologischer Puffer gegen Stress gewirkt sogar besser als die Eltern in dieser spezifischen Situation.

00:17:15: Es gibt mittlerweile so viele Belege dafür, dass sogenannte Tiergestützer Interventionen das Lernen im Klasszimmer massiv unterstützen.

00:17:23: Tiere verbessern die Lernumgeben indirekt über die Schienen, Motivationen, Engagement und Selbstregulation.

00:17:30: Das funktioniert kulturübergreifend und sogar bei Kindern mit Entwicklungsstörungen wie ADHS oder dem Down-Syndrom.

00:17:37: Die Anwesenheit eines Tiers senkt die Barrieren für soziale Interaktion.

00:17:53: Ja, durch die zunehmende Digitalisierung verkümmern die Sinne unserer Kinder in Alltag oft.

00:17:58: Ein Tablet betet visuelle Reise aber man kann es nicht fühlen!

00:18:01: Wenn ein Kind ein Tier streichelt, dastet er das Fell ab, spürt die Körperform und Wärme.

00:18:08: Das regt an, die reale Umwelt zu erkunden.

00:18:11: Das kenne ich.

00:18:12: Wenn meine Schwester vor dem Fernseher sitzt, ist sie wie in Trans.

00:18:16: Das ist zwar manchmal bequem für unsere Eltern wenn Sie mal eine Stunde Ruhe brauchen aber gesund fühlt sich das nicht

00:18:22: an.".

00:18:23: Genau das ist der Punkt Emily!

00:18:25: Welche Medien fordern keine echter Interaktion?

00:18:28: Einen Tier hingegen fordert analoge Kommunikation.

00:18:31: Tiere achten nicht primär auf unser Worte sondern auf unserer Körpersprache Gästik, Mimik und Stimulierung.

00:18:38: Sie zwingen das Kind authentisch zu sein.

00:18:41: Wie meinst du das mit der Authentik enthält?

00:18:44: Das kann ich dir erklären.

00:18:45: Wir nehmen als Beispiel ein Hund.

00:18:47: Wenn ein Kind einem Hund einen Befehl gibt, aber innerlich total unsicher ist wird der Hund nicht hören.

00:18:53: Der Hund liest die Körpersprache und merkt Hey!

00:18:56: Du glaubst selbst nicht dran was du da sagst.

00:19:00: Das Kind lernt so durch das Tier sich selbst und seine Wirkung zu reflektieren.

00:19:06: Es lernt mit sich selbst ins Reine zu kommen um verstanden zu werden.

00:19:11: Das ist die psychologische Seite.

00:19:14: Aber wie sieht es rein körperlich aus in dieser Welt?

00:19:16: Wenn wir ein Tier berühren, passiert auch Hormonal auch einiges!

00:19:21: Oh ja das ist reine Biologie.

00:19:23: wenn wir ein tier oder auch einen menschen für circa zwanzig sekunden um arm schüttet unser gehörn oxytocin aus dass sogenannte Kuschel- oder Bindungshormon.

00:19:33: Das hormone ist uralt etwa sechshundert millionen jahre.

00:19:36: Es tockt an der Amygdala an, an unserer Angstzentrale im Gehirn und sorgt dafür dass Angst verfliegt und ein tiefes Wohlgefühl entsteht.

00:19:45: Zeitbleich werden endorphine ausgeschüttet die Hemmschmerzen senken den Blutdruck und entsperren die Muskeln.

00:19:52: Das erklärt warum ich nach einem Haltenschultag beim Kräulen unsere Katze auch immer sofort runterkomme.

00:19:59: Genau das ist es!

00:20:00: Und für Kinder ist das ein sicherer Raum.

00:20:03: Ein Tier hört einfach nur zu Es urteilt nicht, es bewertet nicht.

00:20:06: Es stellt keine

00:20:07: Bedingungen.".

00:20:09: Das ist ein ganz zentrale Punkt für die Resilienz von Kindern!

00:20:12: Es gibt das Zitat von Jan Scheinhardt dem Veterinäramsleiter.

00:20:16: Ein Hund wird seinem Besitzer immer lieben egal wie sein Besitzer es behandelt.

00:20:20: Hunde sind einfach sehr trauer Wesen.

00:20:23: Kinder, die mit einem Haustier aufwachsen überstehen schwere Krisen wie die Trennung der Eltern oder den Verlust eines Angehörigen nachweislich mit einem geringeren Risiko fübschige Folgeerkrankungen.

00:20:36: Das Tier spendet Trost und Geborgenheit wenn die Eltern vielleicht gerade selbst überfordert sind

00:20:42: Und diese bedingungslose Liebe stärkt wahrscheinlich auch das Selbstwertgefühl des Kindes, oder?

00:20:48: Absolut!

00:20:49: Ein gesunderes Selbstwert gefühlt bedeutet dass das Kind weniger Bestätigung und Aufmerksamkeit von außen erzwingen muss.

00:20:55: Es müssen nicht mehr in der Schule den Klassenclown spielen, um gesehen zu werden – weil es weiß!

00:21:01: Zuhause werde ich geliebt genauso wie ich bin.

00:21:04: Das ist der Grundbaustein für einen empathischen freundlichen

00:21:07: Menschen.".

00:21:09: Okay die Argumente sind stark dafür, dass man sich ein Tier zulegt Aber wie kriegen wir die Kurve zur Verantwortung hin ohne dass die Eltern am Ende doch alleine um sechs Uhr morgens im Regen stehen, um den Hund auszuführen.

00:21:25: Das ist ein Prozess!

00:21:26: Man fängt klein an – mit dem Älterwerden des Kindes wachsen auch seine Aufgaben bei der Pflege des Tieres.

00:21:32: Erst es ist nur das Füttern später des Bürsten dann Gassigin.

00:21:35: Es ist eine gemeinsame Familienaufgabe aber die Lernkurve für das Kind ist unbezahlbar.

00:21:41: Tiere sind also nicht nur ein Hobby oder ein Wunschzettel-Objekt sondern echte Entwicklungshelfer auf vier Pfoten Vorausgesetzt, die Chemie und die Absprachen in der Familie stimmen.

00:21:52: Aus diesem Grund sollten wir Tiere schätzen und gut behandeln!

00:21:56: Sollte unser Podcast mit euer Interesse geweckt haben euch dazu bewegt haben mehr über das Thema Wissen zu wollen könnt ihr beruhigt sein.

00:22:04: In der Beschreibung haben wir euch noch einige Literaturen verlinkt, die euch fleißig durchlesen können um selbst Experten in diesem Gebiet zu werden.

00:22:12: Dabei sind einige Studien- und genaue Erklärungen aber auch ein paar wissenschaftliche Texte und Bücher.

00:22:18: Zusätzlich haben wir euch noch die Webseite in einiger Tierschutzorganisation verlinkt.

00:22:22: Vielleicht könnt ihr euch da selbst vorstellen, den Tieren in Not zu helfen oder ihr sucht einfach nach einer Stelle für gute Taten!

00:22:30: Zusätzlich bitten wir euch diese Thematik und auch die Problematik der Tiermess Handlung an möglichst viele Menschen weiterzugeben – das können Familie, Bekannte oder Freunde sein.

00:22:40: Helfst uns, die Gesellschaft für Schutzbedürftige Tiere zu sensibilisieren damit vielleicht auch nur ein Hund oder eine Katze ein besseres Leben haben kann.

00:22:50: Liebe Zuhörer, das war es von unserer Seite!

00:22:53: Wir hoffen euch möglichst viele Seiten gezeigt haben zu können und eventuell auch das Verlangen nach tiefgründigerem Wissen geweckt zu haben – und damit verabschiede ich nicht nur euch sondern auch unsere hervorragenden Experten in dieser Welt Tamara und Emily.

00:23:08: Bis bald!

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